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Lerchenäcker erhält deutlich bessere Bus-Anbindung

Mehr Busverbindungen ins Gebiet

Seit 14. Dezember verkehren mehr Linienbusse zwischen dem Backnanger Bahnhof und den Lerchenäckern. Der Fahrplan der Linie 360 beinhaltet von Montag bis Freitag statt bisher 18 künftig 25 Verbindungen. Zudem kommen Pendler in die Lerchenäcker nun in den Genuss einer neugeschaffenen Direktbusverbindung über den B14-Anschluss Backnang Mitte, die sie kurz vor 8 Uhr in sechs Minuten in die Lerchenäcker bringt. Nachmittags sind die bestehenden Bedienungslücken aufgefüllt worden, zudem wurde die Betriebszeit am Abend um eine Stunde erweitert, so dass zukünftig von 12.28 Uhr bis 18.28 Uhr ab der Haltestelle Karl-Ferdinand-Braun-Straße ein leicht merkbarer, durchgängiger Stundentakt besteht. Außerdem wurde im Hinblick auf die bevorstehende zweite Erweiterung des Gebietes die zusätzliche Haltestelle Manfred-von-Ardenne-Allee im Bereich der Unternehmen Mildenberger und Riva geschaffen. Ein weiterer Effekt des erweiterten Angebots: Über die Haltestellen Berliner Ring sowie Backnang Zentraler Omnibus Bahnhof bestehen mit den zusätzlichen Fahrten auch attraktive Umsteigeverbindungen von den Lerchenäckern ins Umland. Die bisher schon vorhandenen, auf den Schichtbetrieb ansässiger Unternehmen optimierten Verbindungen bleiben unverändert.

Das verbesserte Angebot geht auf eine gemeinsame Arbeitssitzung von ansässigen Unternehmen und dem Interkommunalen Zweckverband Industrie- und Gewerbegebiet Lerchenäcker Backnang-Aspach im März 2015 zurück. Dort äußerten die Unternehmen vor dem Hintergrund der im Gebiet stark gestiegenen Beschäftigtenzahl den Wunsch, mehr Busverbindungen für die Lerchenäcker zu schaffen. Der Interkommunale Zweckverband Lerchenäcker hatte sich dem Anliegen angenommen. Der Bedarf der ansässigen Unternehmen wurde abgefragt und gemeinsam mit der Omnibus Verkehr Ruoff GmbH (OVR) das künftige Angebot mit mehr Verbindungen erstellt. Die letzte Zählung des OVR hatte 92 Fahrgäste pro Fahrtag auf der Linie 360 in die Lerchenäcker ergeben. Der Zweckverband rechnet nun mit einem deutlichen Anstieg der Fahrgastzahlen auf der Linie. Im Jahresverlauf 2016 wird erneut gezählt, dann wird entschieden, ob die Angebotserweiterung dauerhaft beibehalten wird. Durch die zusätzlichen Fahrten entstehen zusätzliche Kosten in Höhe von jährlich rund 15.000 Euro.

saki

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